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Teilnahme des Maloja BMX Teams an der BMX Welmeisterschaft

  • Kategorie: Presse 2018
  • Geschrieben von Conny Sterczel
  • Zugriffe: 108
  • 18 Jun

Familie Brunn zu Gast in Baku, Aserbaidschan


Wunderbar in die städtische Landschaft eingefasst, das Kaspische Meer auf der einen Seite, die Berge auf der anderen Seite fügt sich die BMX Strecke in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku ein. Zu Gast in der knapp Zwei Millionen Metropole fanden sich rund 1400 begeisterte BMX SportlerInnen ein, um die diesjährige Weltmeisterschaft auszufahren. Unter den 35 Nationen belegte Frankreich, Holland und Australien einen Großteil mit der Anzahl der TeilnehmerInnen. Unter den zwanzig deutschen FahrerInnen kann das Maloja BMX Team des SV DJK Kolbermoor stolz auf seine zwei Teammitglieder sein, die mit dem Flieger von München über Istanbul den Weg in den südlichen Kaukasus fanden. Für Jan Brunn und seine Tochter Celina bleibt es ein unvergessliches, eindrucksvolles Erlebnis. „Von einer anspruchsvollen Strecke, über die Gastfreundlichkeit der Einwohner bis hin zur perfekt durchorgansierten Veranstaltung war es eine rundum, gelungene Woche“, so Jan Brunn. Für ihn war es inzwischen die sechste Teilnahme einer BMX WM. Seine ersten WM Rennerfahrungen machte er bereits fünf Jahre nach seiner begonnen BMX Karriere in 1988 in Mol (Belgien). Seine elfjährige Tochter Celina kann stolz behaupten, nach Zolder (Belgien, 2013) und Rotterdam (Niederlande, 2014) an der dritten BMX WM teilgenommen zu haben. Sie sammelte in ihrer sehr stark belegten Altersgruppe „Girls 12“ mit insgesamt 26 Starterinnen Rennerfahrungen in den Vorläufen mit den Plätzen 6-5-6. Das Potential kann sie weiterhin auf Bundesebene einsetzen. Jan Brunn ging in der Gruppe der Cruiser 45-49 an den Start. Mit insgesamt 28 Startern, davon neun Finalisten der vorhergegangenen Weltmeisterschaften war es für ihn eine wahre Herausforderung. Trotz nach dreifachem Ausklicken der Pedale, errang er dennoch die Platzierungen 3-6-6 in den Vorläufen und verfehlte nur knapp das Halbfinale.

In der Männlichen Königsklasse „Elite“ stand Stefan Heil als erster Ersatzfahrer auf der Eingangsliste. Leider kam er nicht zum Zuge. Gewonnen hat die diesjährige WM in der Elite der Franzose Sylvain André um nur 6/100tel vor seinem Landsmann Joris Daudet. Ein Dreifach Erfolg aus holländischer Sicht wurde in der weiblichen Elitegruppe erzielt. Die Schwestern Laura- und Merel Schmulders gewannen den ersten und zweiten Platz. Ihre Landeskollegin Judy Bauuw belegte den dritten Platz. Beste deutsche wurde Jenny Rosenmüller aus Erlangen mit dem dritten Platz im Finale in der Gruppe „Girls 14“. Ihr männliches Pendant Pascal Brenzel aus dem schwäbischen Gomaringen gewann den fünften Platz im Finale in der Altersgruppe „Boys 16“. cst

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